Recycling von Windrädern kompliziert und teuer

Die Rotorblätter bestehen aus einem faserverstärkten Kunststoff, meistens Epoxidharz mit eingebetteten Glasfasern. Das macht sie stabil, das Recycling aber fast unmöglich. Denn man bekommt beide Stoffe nur mit viel Energie wieder getrennt. Bislang werden ausgediente Rotorblätter deshalb verbrannt, sagt Michael Schneider vom größten deutschen Entsorgungsunternehmen Remondis: “Da zeigt sich dann schon das nächste Problem. Denn diese faserverstärkten Kunststoffe lassen sich zwar verbrennen, das Problem ist aber, dass sie konventionelle Müllverbrennungsanlagen verstopfen. Die Glasfasern da drin verklumpen dann und beschädigen unter Umständen die Anlagen. Weswegen auch konventionelle Müllverbrennungsanlagen dieses Material nur wohldosiert annehmen.

Die Lösung:
“Es gibt im Moment noch funktionierende Märkte in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die gerne deutsche Anlagentechnik kaufen, auch ältere.”

 

http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/windrad-recycling-100.html

 

Gesprengtes Windrad in Nordfriesland fängt Feuer

n der Nähe von Oldersbek (Kreis Nordfriesland) ist am Montagnachmittag ein Windrad in Flammen aufgegangen. Der wirtschaftliche Schaden dürfte sich in Grenzen halten: Die Anlage wurde erst vor Kurzem kontrolliert gesprengt. Die Windräder des Windparks aus den 90er Jahren sollen durch leistungsstärkere Exemplare ersetzt werden. Bei der Demontage des am Boden liegenden Windrades ist es offenbar zu dem Brand gekommen, sagte Oldersbeks Bürgermeister Hans-Joachim Müller im Gespräch mit NDR.de.   Kompletter Artikel  plus Video

Windkraftanlage im Kreis Nordfriesland gesprengt

Ein lauter Knall, ein Fall wie in Zeitlupe und dann war es um sie geschehen: In Oldersbek (Kreis Nordfriesland) ist erneut eine Windkraftanlage gesprengt worden. Grund für diesen ungewöhnlichen Abriss ist das sogenannte Repowering, bei dem viele kleinere Alt-Anlagen durch leistungsstärkere Exemplare ersetzt werden. In dem Bürgerwindpark Oldersbek standen ursprünglich vier Windräder aus den 90er Jahren, drei sind mittlerweile gesprengt worden. Der Bürgermeister von Oldersbek, Hans-Joachim Müller, sagte, man habe sich für eine Sprengung der 1,3-Megawatt-Anlagen entschieden, da eine Demontage zu teuer gewesen wäre. Für die Zerstörung des Windrads wurden nach Angaben des Sprengmeisters acht Kilogramm Sprengstoff benötigt.

 

VIDEO ANSEHEN   NDR 12.05.2017

 

WOHIN MIT DEM WINDRADMÜLL?

  • Interview

Havariertes Windrad im Windpark Sitten: Der Müll lässt sich nicht recyclen                © dpa

 

Wohin mit dem Windradmüll?

 

, Jenny von Zepelin und Monika Dunkel---CAPITAL

 

Remondis ist einer der größten Abfallentsorger der Welt und einer der verschlossensten Konzerne des Landes. Nur der „Außenminister“ Herwart Wilms darf reden – und er warnt, dass die Energiewende einen gewaltigen Müllberg produziert... GANZEN BEITRAG LESEN

Hunderte Liter Alt-Öl auf dem Acker

Ein ehemaliger Windpark rottet bei Barth (Vorpommern-Rügen) vor sich hin. Der zuständige Bürgermeister ist alarmiert: Durch ausgelaufenes Transformatoren-Öl bestehe eine Gefahr für die Umwelt.

Bürgermeister Harald Reinecke an den Resten des abgebauten Windparks in seiner Gemeinde Kenz-Küstrow (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Bürgermeister Harald Reinecke an den Resten des abgebauten Windparks in seiner Gemeinde Kenz-Küstrow (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Quelle: Gerald Kleine Wördemann

Barth

. „Das sind bestimmt 300 Liter“, sagt Harald Reinecke, parteiloser Bürgermeister der Gemeinde Kenz-Küstrow. In einem maroden Trafo-Häuschen schwappt das Öl, das früher zum Kühlen der Anlagen diente, vor sich hin, seit Kupfer-Diebe den Trafo aufbrachen, um den wertvollen Kupferkern zu stehlen.

Die Reste von mindestens fünf alten Windräder lagern auf zwei Äckern in Reineckes Gemeinde. Der Besitzer Andreas Jesse meint, es bestehe keine Gefahr für die Umwelt. Eine schwimmende Betonwanne verhindere, das Öl im Boden versickert. 

 

Kompletten Artikel lesen

Bürgermeister Harald Reinecke an den Resten des abgebauten Windparks in seiner Gemeinde Kenz-Küstrow (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Ein ehemaliger Windpark rottet bei Barth (Vorpommern-Rügen) vor sich hin. Der zuständige Bürgermeister ist alarmiert: Durch ausgelaufenes Transformatoren-Öl bestehe eine Gefahr für die Umwelt.

 

Kompletten Artikel lesen

Was tun mit ausrangierten Rotorblättern?

Sie stehen in der Landschaft oder auf dem Meer herum und drehen sich. Doch was passiert eigentlich mit einer Windkraftanlage, wenn sie sich nicht mehr dreht und entsorgt werden muss? Während sich die meisten Bestandteile wie etwa der stählerne Turm leicht verwerten lassen, stellen die Rotorblätter die Experten vor eine große Herausforderung. Kompletten Beitrag lesen

Bundeswehrexperten warnen: Krebsverdacht bei Carbonfasern

 

 

 

Hamburg (ots) - Experten der Bundeswehr warnen vor Gesundheitsgefahren durch den Werkstoff CFK. Er wird vielseitig eingesetzt, auch zum Bau von Autos. Im Brandfall können in der Asche des carbonfaserverstärkten Kunststoffes Fasern freigesetzt werden - mit ähnlicher Wirkung wie bei Asbest. Das berichtet das NDR Fernsehmagazin "Hallo Niedersachsen" unter Berufung auf die Ergebnisse einer langjährigen Forschung der Bundeswehr. Sie sieht eine Gefahr vor allem für Feuerwehrleute, Ersthelfer oder Polizeibeamte, wenn sie an Unfallorten ungeschützt mit der Asche in Kontakt kommen. Sie könnten in der Folge an Krebs erkranken.

"Normalerweise können Kohlenstofffasern nicht eingeatmet werden. Erreichen sie aber Temperaturen von mehr als 650 Grad, verändern sich die Fasern. Kompletten Beitrag lesen

23.03.2015

 

Carbonfasern - das Asbest der Windkraftindustrie

 

Ratlos stehen Feuerwehrleute an einer brennenden Windkraftanlage. Sie können nichts tun, ausser darauf zu achten, dass herabfallende brennende Teile kein Feuer am Boden verursachen.

 

Aber was ist mit den viele Tonnen schweren Rotoren? Wenn sie brennen, verbrennen auch Carbonfasern. Ein erhebliches Risiko, denn sie stehen im Verdacht Lungenkrebs auszulösen.

 

Wie soll die Ausbreitung der Fasern verhindert werden, wenn noch nicht einmal das Feuer gelöscht werden kann?

Video-Beitrag steht leider nicht zur Verfügung!

Quelle: Tagesschau vom 11.08.2014

Das schmutzige Geschäft mit sauberer Windkraft

--Panorama 2011